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Geschichte der Essener

Die Essener sind ein über 8000 Jahre altes Volk. Sie lebten von Beginn an im alten Ägypten und waren als außergewöhnliche Heiler und Seher bekannt. Sie lebten zwar unter den Ägyptern, jedoch nach ihrer eigenen Philosophie. Sie verstanden sich als spirituelle Gemeinschaft.
Es wird überliefert, dass Enoch, ein Engel, sich zur Begründung der essenitischen Lehre in menschlicher Form inkarnierte und so das Wissen von Vater-Mutter-Gott in die Materie brachte.
Während der Regentschaft von Ramses II. sind die Essener aus Ägypten geflohen, da sie mit allen Mitteln bekämpft wurden. Nach dieser Flucht zeigten sie sich nie mehr öffentlich, aus der Angst heraus, wieder verfolgt zu werden.
So gaben sie ihr Wissen immer nur in ihren eigenen Gruppen weiter, diese Gruppen werden Zirkel genannt. Das Wort Zirkel steht für die in Gemeinschaft lebenden Essener. Sie lebten in ihren Gemeinschaften und alles was sie hatten, wurde gemeinschaftlich genutzt. In den essenitischen Gemeinschaften gab es weder Diener noch Sklaven, dies wurde stets abgelehnt. Armut oder Reichtum Einzelner gab es ebenfalls nicht, weil alles gerecht geteilt wurde. Diese Form des Zusammenlebens gründete sich auf das Gesetz.

"Das Gesetz der Einheit und des Einklangs mit der Natur, der Erdenmutter und des Himmelsvaters."

Sie erforschten Heilkräfte und nutzen ihre Zeit für das Studium der alten Schriften und der Astronomie.
Ihr Leben war einfach und sie richteten ihre Tagesstruktur nach dem Lauf der Sonne. Bei Sonnenaufgang begrüßten sie den Tag mit einer Kommunion (Gebet) und bei Sonnenuntergang beendeten sie ihren Tag ebenfalls mit einem Gebet.
Ihr Leben war einfach und genügsam. Ihre Kraft schöpften sie aus dem Gebet, der Beschäftigung und Vertiefung mit dem Gesetz.
Trotz aller Ernsthaftigkeit waren die Essener ein sehr lebendiges Volk. Sie zeichneten sich aus durch Herzenwärme und Herzensgüte. Es war wie ein Strahlen, das von ihnen ausging und die Umgebung berührte. Bewundert wurden sie für ihre Ausdauer und Kraft. Sie galten bei Vielen als die Eingeweihten der Heilkünste und wurden bei schweren Erkrankungen oder Epidemien in weite Teile des Landes gerufen. Ihre Lebensweise erhielt sie vital und kräftig, dadurch erreichten sie oft ein sehr hohes Alter von über 100 Jahren.

Zeitgenössische Berichte über die Essener gibt es von Plinius der Ältere , Flavius Josephus und Philo von Alexandria.
Wie überall in der Geschichte der Menschheit gab es auch bei den Essenern in ihrer langen Geschichte Streit und Uneinigkeit. Dennoch konnte das tiefe Wissen über die Zusammenhänge über Jahrtausende bewahrt und weitergegeben werden.

Wer sich mehr belesen möchte, findet unter Wissenswertes - Literatur einige interessante Bücher und Schriften.